Berufliche Oberschule Regensburg

Projekt: Das Assessment Center

Am 29.01.2004 wurde an der Fachoberschule ein Seminar über das Assessment Center gehalten. Dies beinhaltete die wesentlichen Aufgaben des AC´s sowie den Ablauf eines Einstellungstests. Geleitet wurde das Seminar von Herrn Spießl von der Barmer Ersatzkasse, der uns einen informativen Einblick vermittelte.

Immer mehr Unternehmen nutzen das AC als Entscheidungskomponente für die Auswahl von Auszubildenden und Fach- und Führungskräften. Hierzu zählen Großunternehmen wie z.B. Opel, Audi, Krupp, Mövenpick, Sony, VIAG, BMW AG, und die Dresdner Bank sowie in Regensburg ansässige Konzerne wie z.B. Siemens und Metro.
Im Seminar wurden folgende Themen behandelt:

Das Vorstellungsgespräch

Bei einem Vorstellungsgespräch sind im Schnitt acht bis zehn Personen (incl. Beobachter) anwesend. Die Aufgabe des Beobachters ist, die Bewerber zu bepunkten und abzuwägen, ob die erforderlichen Kriterien erfüllt sind.

Um einen Ausbildungsplatz zu erhalten, sind meist eine schriftliche Bewerbung, ein Eignungstest, ein Vorstellungsgespräch und eine Beurteilung durch das AC zu absolvieren.

Um ein sympathisches Auftreten zu vermitteln, sollte eine gute Haltung, eine freundliche Mimik und eine informative Einsicht in das Privatleben sowie in die Zukunftsvorstellungen gegeben werden.

Das Seminar

Es sollte die Angst vor einem Einstellungstest nehmen und Selbstsicherheit fördern. Sicherheit bei einem AC hat nur derjenige, der Erfahrung mit AC´s sammeln konnte. Ebenso sollte die Chance auf eine erfolgreiche Beurteilung der Teilnehmer gefördert werden.

Das AC wurde im militärischen Heereswesen bereits im Jahre 1914 „geboren“. Seit 1990 werden AC´s zur gezielten Auswahl von Auszubildenden eingesetzt. Die Dauer eines AC´s bzw. Einstellungstests mit dessen Beurteilung hängt von der Stelle ab, die der Konzern zu vergeben hat. Dies kann sich über Tage hinweg erstrecken. Die Teilnehmerzahl bewegt sich zwischen sechs und zehn Personen, auf die wiederum zwei bis drei Beobachter gesetzt werden. Ein AC sollte dazu dienen, soziale Qualifikationen zu überprüfen, die für den angestrebten Beruf erforderlich sind.

Nach dem theoretischen Teil fand noch ein praktischer Teil statt, bei dem sich Schüler der Klasse freiwillig einem gespielten Vorstellungsgespräch unterzog. Außerdem machten Schüler eine Kurzpräsentation über ein von ihnen selbst gewähltes Thema. (z.B. Über ein Konsumgut oder Hobby) Nach diesem wurde die Stärken und Schwächen diskutiert, die bei den Schülern auftraten. Das war eine Hilfe für die ganze Klasse, da Fehler in der Zukunft vermieden werden können und uns ein Einblick in ein AC ermöglicht wurde. Ein gelungener, vielfältiger und interessanter Nachmittagsunterricht konnte somit verzeichnet werden. Die Wiederholung solcher Seminare ist für kommende Schuljahre sehr zu empfehlen.

03. Februar 2004   C.Kumpfmüller, F11W6
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