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Schulpartnerschaft mit der Fachoberschule für Informatik in Cegléd im Schuljahr 2006/2007
Wiederbelebung des Ungarnaustausches
„Szía!“ So begrüßte unser Schulleiter Hr. Kirchberger 11 ungarische Schülerinnen
und Schüler aus Cegléd, die von ihrer Deutschlehrerin Fr. Fenyi begleitet wurden.
Die kleine Abordnung unserer ungarischen Partnerschule, der Fachoberschule für Informatik in Cegléd, ließ unsere bereits 10jährige
Partnerschaft mit Ungarn wieder aufleben. Vom 21. bis 29. April 2007 verbrachten unsere Gäste ereignisreiche Tage
in Regensburg und Umgebung.

Die Ungarn wurden am Samstag mit Spannung von ihren deutschen Schülerinnen erwartet. Für das
Eingewöhnungswochenende hatten die deutschen Gastfamilien verschiedenes geplant. Ab Montag besuchten
die ungarischen Schülerinnen und Schüler einige Unterrichtsstunden der FOS und wurden in Konversationsübungen
in deutscher Sprache auf ihre mündliche Gruppenprüfung in Deutsch vorbereitet.
Neben dem Kennenlernen des deutschen Schulalltags standen aber auch kulturelle Veranstaltungen im Vordergrund.
So führte Hr. Grasse die Gruppe durch das historische Regensburg. Und auch der Besuch im Städtischen Museum
mit Hr. Dr. Fischer fand bei unseren Gästen großen Anklang.
Auf Wusch der Ungarn wurde die KZ Gedenkstätte Dachau besucht. Am Nachmittag blieb dann noch
genug Zeit für die Erkundung der bayerischen Landeshauptstadt.
Den Abschied am Bahnhof erleichterte die Aussicht auf ein baldiges Wiedersehen. Denn am
23. Juni 2007 starteten 13 Schülerinnen der Ausbildungsrichtungen Wirtschaft
und Sozialwesen mit Fr. Rottensteiner und Fr. Sieß ihren Gegenbesuch. Auch unsere Schülerinnen
wurden bei ungarischen Gastfamilien untergebracht, um die Gepflogenheiten des Landes hautnah
kennenzulernen.

Die Programmgestaltung am Wochenende sowie die Freizeitgestaltung übernahmen die Gastgeber.
Neben Reitausflügen, einer ungarischen Hochzeit und dem Anfeuern der deutschen Wasserballmannschaft, die
sich genau zu dieser Zeit zum Spiel gegen die Ungarn einfand, besuchten wir z. B. gemeinsam Euopas
umfangreichstes Trommelmuseum.
In der Schule wurden wir seitens der Schulleitung herzlichst empfangen, lernten das
Schulhaus und die Unterschiede zwischen deutschem und ungarischen Schulsystem kennen und stellten uns
großen Herausforderungen wie dem Erlernen einiger ungarischer Redewendungen.
Die Erkundung zweier Städte, Erlau und Budapest, waren Höhepunkte unseres Besuches. In Erlau konnten wir
die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen.
Einige probierten mittags die berühmten ungarischen Palatschinken und auch ein Besuch in einem Felsenkeller
zur Weinprobe durfte nicht fehlen.
Einen Tag verbrachten wir in der Donaumetropole Budapest. Neben der Citadelle und dem Besuch der
Burg und der Fischerbastei auf der Budaer Seite führte unser Weg auf der Pester Seite vorbei am
Parlament vom Heldenplatz über die Andrassy Prachtstraße zur alten Markthalle. Da ein Tag für solch
eine Stadt natürlich nicht ausreicht, schmiedeten einige Schülerinnen schon Pläne für einen weiteren
Besuch im Sommer.
Einen wichtigen Bestandteil unseres Aufenthaltes bildeten die Praktika.
Unsere Wirtschaftlerinnen besuchten die Firma Eupec, wo sie in alle Bereiche Einblick erhielten.
Auch sie sammelten, wie unsere Schülerinnen aus dem Sozialzweig, im sozialen Bereich erste
Erfahrungen bei der Betreuung von Kindergartenkindern eines zweisprachigen Kindergartens.
Besonders beeindruckt waren unsere Sozial-Schülerinnen von ihrem Tag im Cegléder Krankenhaus. Sie durften
hier in Kleingruppen alle Abteilungen durchlaufen. Eine unserer Schülerinnen wurde gleich medizinisch versorgt.
Leider vergehen acht Tage wie im Flug und dementsprechend schwer fiel uns dann auch der Abschied.
Für das kommende Schuljahr laufen bereits die Planungen für einen weiteren deutsch-ungarischen
Austausch.
Mink örülünk anak hogy mink égymást megint viszontlássuk!
(Wir freuen uns auf ein Wiedersehen)
Vilma Sieß, Studienrätin
Schüleraustausch mit Toruń (Thorn, Polen)
Bereits zum dritten Mal führte die Staatliche Fachoberschule einen Schüleraustausch mit der polnischen Partnerschule in
Toruń durch.
Während die Gäste aus Polen im Herbst zwei Wochen an unserer Schule verbrachten und ein Praktikum bei Siemens SPE absolvierten, lag der Schwerpunkt in Polen für
unsere Schüler bei der Realisierung eines CAD – Projektes. Die Regensburger FOS–Schüler wurden im Unterricht auf das anstehende Projekt
vorbereitet. Eine Spannvorrichtung wurde berechnet und mit Solid Edge konstruiert. Am 11. Februar 2007 startete eine 11-köpfige Gruppe früh morgens um 6.44 vom Bahnhof
Regensburg mit dem Ziel Toruń in Polen.
Erst die Arbeit …
Am ersten „Arbeitstag“ führte nach der Begrüßung die Integrationsrunde die
Gruppe enger zusammen. Bereits
hier drückte sich das Wohlgefühl auf
beiden Seiten aus. Vom Dienstag bis Freitag arbeiteten die Schüler intensiv täglich von 9.00 bis 15.30 h
unter Anleitung des örtlichen TZ-Lehrers und der Unterstützung von polnischen Schülern an dem Projekt „Spannvorrichtung“
– dieses Mal jedoch mit Auto-CAD und noch dazu in polnischer Sprache.
Schnell zeigte sich, dass technisches Verständnis auch mit wenigen Worten zum Erfolg führt
- und so konnten alle Schüler erfolgreich die
5 Konstruktionen inklusiv einer DIN-gerechten Bemaßung mit allen Passungen, Oberflächenangaben,
Einzelheiten, dem Zusammenbau und einer kompletten Stückliste erstellen. Als Belohnung überreichte der Schulleiter allen
Teilnehmern ein entsprechendes Zertifikat.
…dann die Freizeit und Kultur.
Ab dem Samstag wurde ein umfangreiches Kulturprogramm bewältigt.
Sehr beeindruckte die Schüler die Altstadt von Danzig, die nach dem Krieg zu 80 % zerstört war und nach den alten Bauplänen wieder aufgebaut wurde.
Diese Gasse war Drehort für die
Verfilmung des Romans „Die Buddenbrooks“. Am Sonntag stand das Kopernikushaus auf dem Programm. Im Kellermuseum durften die
Schüler ihre Backkünste mit traditionellen Lebkuchenrezepten erproben.
Wegen der bitteren Kälte gestaltete sich die
folgende Stadtbesichtigung etwas kürzer. Am Montag besichtige die deutsche Gruppe das Apator Werk. Hier werden vor allem
fernablesbare Stromzähler und Leistungsschalter gefertigt. Die Globalisierung und die direkte Konkurrenz zur deutschen Industrie wurden
hautnah erlebt. Am Dienstag besichtigte die Gruppe das Bad Ciechocinek und durfte in einem Salzstollen bei meditativer Musik relaxen,
nachdem man vorher
Europas größte Gradieranlage besichtigte. Der Schulleiter und seine Mitarbeiter
verabschiedeten die deutschen Gäste und brachten die
Freude über die mittlerweile praktizierte Freundschaft zwischen den Schulen und allen Beteiligten zum Ausdruck.
Trotz des dichten Programms fanden die Schüler noch ausreichend Zeit für gemeinsame Volleyballspiele mit den gastgebenden Schülern. Die Harmonie zwischen
allen zeigte sich, in dem die Schüler mit den gastgebenden Familien, den Partnern oder ihren Lehrern die Abende meist gemeinsam
verbrachten.
Plodek, OStR
Schüler aus dem Weltkulturerbe Toruń zum dritten Mal in der UNESCO Stadt Regensburg
Die Staatliche Fachoberschule Regensburg verknüpft ihre Ausbildung mit dem Berufsbildungszentrum in Toruń
Praktikum bei der SPE Regensburg
Regensburg und Toruń haben einige Gemeinsamkeiten, betonte der Leiter des Amtes für die Schulen Rudolf
Hottner bei dem Empfang der deutsch-polnischen Schülergruppe im Kurfürstenzimmer des Alten Rathauses.
Beide Städte zählen zum Kulturerbe, beide liegen an bedeutenden Flüssen, beide haben eine reichhaltige historische
Vergangenheit und beherbergten bedeutende Astronomen:
In Toruń wurde Nicolaus Kopernikus geboren und in Regensburg verstarb Johannes Kepler
nach mehreren Aufenthalten in der freien Reichsstadt.
Oberstudiendirektor Karl-Heinz Kirchberger betonte bei dem Empfang, dass die Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule
Regensburg dem Schüleraustausch mit Polen eine hohe Bedeutung beimisst. Durch die Begegnung der Jugendlichen werden Vorurteile abgebaut und es wird ein Beitrag zur
Integration der Ostländer in die EU geleistet.
Zehn Schüler aus der Partnerschule mit der Betreuerin Frau Bogumiła Lubiszewska aus Toruń weilten zwei Wochen (5.11. bis 20.11.2006) in Regensburg. Ein vielseitiges Programm
wartete auf Sie, das unter der Leitung von Herrn Hartwig Grasse erfolgreich abgewickelt wurde. Als Fachlehrkraft war Herr Roland Plodek
eingesetzt. Frau Evi Mittenzwei betreute mütterlich die polnische Betreuerin und einige Schüler.
In der ersten Woche lernten die Gäste das Schulleben an der FOS durch Unterrichtsbesuche, Sportveranstaltungen und
durch spezielle für sie zusammengestellte Unterrichtsmaßnahmen (Kurs in CAD in Solid Edge)
kennen - die historische Stadtbesichtigung mit Besuch der Walhalla führte sie in die Kultur und Geschichte von Regensburg
ein - bei Betriebsbesichtigungen bei BMW, Osram und Infineon lernten sie Regensburg als High Tech Standort
kennen - die Fahrt zur Landeshauptstadt München mit Besichtigung der Allianz Arena war ein High Light für die Toruńer.
In der zweiten Woche absolvierten die Toruńer in der Ausbildungswerkstatt der SPE je eine
Projekteinheit aus der
Mechatronik und Mikrosystemtechnik. Die Siemens Professional Education übernahm die Kosten als Kooperationspartner gerne, zumal sie wieder von
dem Wissensstand und dem Verhalten der Toruńer Schüler begeistert waren. Herr Jörg Bauer von der SPE übernahm die Leitung und Durchführung
der Fachausbildung . Der Leiter der SPE Christian Hoferer betonte, dass er gerne wieder bereit ist, im nächsten Jahr die Zusammenarbeit fortzusetzen. Er zeigte
sich erfreut darüber, dass die zertfizierte Fachausbildung bei Siemens als Teil der Ausbildung seitens der Partnerschule in Toruń
anerkannt wird.
Im Gegenzug wird die Regensburger Gruppe im Februar nach Toruń fahren und dort eine projektbezogene Fachausbildung aus
der Metalltechnik in AutoCAD im Berufsbildungszentrum der Stadt Toruń erhalten, die ebenfalls als Fachausbildung von der Staatlichen FOS
Regensburg anerkannt wird.
Hartwig Grasse, StD a. D.
Siemens Professional Education, die Infineon AG und die Staatliche FOS/BOS Regensburg leisten Beitrag zum Deutsch-Polnischen-Jahr 2005/2006
Austausch und Verlagerung von Ausbildungsinhalten in die Partnereinrichtungen
Die polnische Regierung und die Bundesregierung
haben vereinbart, im Jahr 2005/2006 ein gemeinsames „Deutsch-Polnisches-Jahr“ zu gestalten und
somit einen Beitrag zur europäischen Zusammenarbeit zu leisten.
Zwischen den beiden Nationen sollen Vorurteile abgebaut und eine
politische und wirtschaftliche enge Zusammenarbeit gefördert werden.
Vor allem die Jugend soll hier angesprochen werden.
Die Staatliche Fachoberschule und
Berufsoberschule Regensburg knüpfte unter Leitung von Herrn StD. a.D. Hartwig Grasse
und mit Unterstützung des Schulleiters, Herr Dr. Felix Novak Novak, die Verbindung zu einem Berufsbildungszentrum
in Toruń (Nordpolen) im Jahre 2003.
Eine
Gruppe von 10 Schülern aus Toruń in
Begleitung von zwei sehr engagierten jungen Lehrerinnen (Frau
Bogumilla Lubiszewska und Frau Frau Dorota Zaklikowska) absolvierte
zunächst in der Zeit vom 17.10.2005 bis 21.10.2005 ein einwöchiges projektbezogenes Praktikum bei
der SPE Regensburg und Infineon AG auf dem Gebiet der Mechatronik. Die Leitung
der Siemensausbildungswerkstätte West (Herr Christian Hoferer
mit den Ausbildern Herr Hans-Jörg Bauer und Herr Alfred Braun) und die Infineon AG erklärten
sich spontan bereit, den Aufbau der Ausbildung in Mechatronik in Toruń
durch Durchführung des Praktikums zu unterstützen und die Kosten zu übernehmen.
Die Ausbilder von Siemens waren vom Einsatz der
polnischen Praktikanten begeistert.
In der zweiten Woche(22.10. bis 27.10.) lernten
die Gäste aus Toruń, die in Familien aufgenommen wurden, das Schulleben
an der FOS/BOS durch
Teilnahme am Unterricht kennen. Durch Exkursionen bei der Infineon AG
und BMW erhielten sie einen Einblick in den Hightech-Standort
Regensburg.
Die Einführung in die Kultur und Geschichte
rund um Regensburg und ein
Ausflug nach München mit Besichtigung der Allianz-Arena rundete das
Programm ab.
Herr Bürgermeister Gerhard Weber würdigte
bei einem Stadtempfang die Bedeutung des Programms.
Ende März wird die Regensburger FOS/BOS Gruppe
eine projektbezogene Ausbildung in AutoCAD in Toruń erhalten.
Es sei hier angemerkt, dass bei Durchführung
des innovativen gemeinsamen
Programms ohne bürokratische Hemmnisse anerkannte Ausbildungsinhalte in die jeweilige Partnereinrichtung
transnational verlagert werden können. Die Schüler der
jeweiligen Partnereinrichtung arbeiten bei der Realisierung der Projekte als Tutoren für die Gäste.
Transnationale technische und wirtschaftliche Zusammenarbeit wird eingeübt.
Sprachkurse unterstützen die zukunftsweisende Zusammenarbeit. Alle
Ausbildungsinhalte werden zertifiziert und unterstützen den späteren
beruflichen Einsatz im europäischen Raum.
Der Besuch der Regensburger in Toruń wird vom
Deutsch-Polnischen-Jugendwerk Warschau unterstützt.
Hartwig Grasse StD. a.D.
Die Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule Regensburg übernimmt Brückenfunktion für Kontakte mit den neuen EU-Ländern
Aufzeigen von gemeinsamen Verbindungslinien zwischen den Partnerländern.
Neben den schulischen Kontakten mit einer Partnerschule in Rom baute die Staatliche
Fachoberschule und Berufsoberschule Regensburg Partnerbeziehungen mit Schulen in Polen, Tschechien und
Ungarn auf. Die Regensburger Schule trat hier als Protagonist schon vor dem offiziellen Beitritt dieser
Länder zur EU auf.
Mit dem technischen Berufsbildungszentrum in Toruń (Polen) wurde eine Kooperation auf
dem Ausbildungssektor vereinbart. Teile der fachpraktischen Unterweisung in der Ausbildungsrichtung Technik werden
in die jeweilige Partnerinstitution verlagert und gegenseitig anerkannt. Im Oktober 2004 wurde der erste
Ausbildungsgang in der Mechatronik seitens der Toruńer Schüler bei der Regensburger Kooperationsfirma
SPE (Siemens) absolviert. Im März werden die Regensburger Schüler in Toruń in die CAD-CAM-Fertigung eingeführt.
Eine transnationale Projektgruppe bestehend aus Regensburgern FOS-Schülern und Prager Studenten von der
Prager Höheren Fachschule für Sozialpädagogik erarbeiten zur Zeit einen Jugendpräventionskalender unter
Leitung des Projektes JANA von der Regierung der Oberpfalz. Dieses Projekt wird von der Robert Bosch
Stiftung maßgeblich gefördert. Auch das bayerische Gesundheitsministerium, das tschechische Innenministerium
und die EU sind hier beteiligt. 40 000 Stück dieses Kalenders sollen an Jugendliche in den Schulen in
Tschechien und im Grenzraum in Bayern verteilt werden.
Seit mehreren Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen einer Informatik Schule in Cegléd (Ungarn) und der
Staatlichen Fachoberschule Regensburg. Zur Zeit liegt der Schwerpunkt der Zusammenarbeit auf der Förderung des
Deutschunterrichtes in Cegléd durch Schüler der Regensburger Bildungseinrichtung. Die deutschen Schüler bereiten die
ungarischen Partner auf die mündliche Gruppenabiturprüfung vor. Diese Projektarbeit wird hier in Regensburg und in
Cegléd durchgeführt. Daneben konnten Kontakte zwischen der Stadtverwaltung von Regensburg und Cegléd
hergestellt werden. Lehrer beider Schulen begegnen sich regelmäßig. Über Videokonferenzschaltungen zwischen den
Schulen wird der Kontakt intensiviert. Mit dem international bekanntem Kossuth-Chor von Cegléd wurde eine gemeinsame
Chorprobe mit den Regensburger Domspatzen organisiert. Der Chor präsentierte sich während einer Messfeier in
Niedermünster.
Aus dieser vielfältigen Zusammenarbeit mit diesen Ländern erwuchs bei der Staatlichen Fachoberschule in Regensburg
der Gedanke, eine Verknüpfung aller Bildungseinrichtungen mit Hilfe einer gemeinsamen Projektarbeit zu erreichen.
Es soll hier ein Beitrag zum Zusammenwachsen dieser europäischen Länder geleistet werden. Die Jugendlichen der
Länder sollen die Gemeinsamkeiten und Verbindungslinien auf den Gebieten der Geschichte, Kultur, der Wissenschaft,
der Technik und Gesellschaftsstruktur bei den Partnerländern und das gemeinsame Dach bei den europäischen Ländern
erkennen.
Das erste Projekt soll hier zwischen den Prager, Toruńer und Regensburger Bildungseinrichtungen
gestaltet werden. Bei einem Treffen der Vertreter der Bildungseinrichtungen hier in Regensburg wurde
folgendes Projektthema gewählt:
„Aufzeigen von Verbindungslinien in kultureller, historischer, religiöser gesellschaftlicher,
wissenschaftlicher und technischer Hinsicht zwischen den Partnerländern aufgezeigt am Wirken von Kopernikus
und Kepler ausgehend von der Vergangenheit bis in die Gegenwart.“
Die Geburtsstadt von Kopernikus ist Thorn (Toruń) und die Wirkungsstätten von Kepler sind u.a. Prag und
Regensburg. Keplers wissenschaftliche Arbeit fußte auf Erkenntnissen von Kopernikus. Beide tangierten die
religiösen damaligen Vorstellungen. Die Keplerschen Gesetze sind Grundlage führ die Raumfahrt bzw.
Sattelitentechnik und damit für die heutige Kommunikationstechnologie. Dieses Projekt bietet die Chance
fächerübergreifend zu arbeiten. Die Fächer Geschichte, Religion, Physik und Mathematik sowie auch
Kunst und Musik sind Gegenstand dieser gemeinsamen Arbeit. Das Arbeiten in transnationalen Arbeitsgruppen
stellt eine besondere Herausforderung dar entspricht aber der jetzigen europäischen Wirklichkeit. Die Regensburger,
Toruńer und Prager Schule haben hiermit schon Erfahrung sammeln können. Die Jugendlichen sollen erfahren,
dass neben Trennendem viele Gemeinsamkeiten zwischen den europäischen Ländern existieren und dass eine
Zusammenarbeit durch Einhalten einer notwendigen Toleranz zwischen den europäischen Nationen durchaus
realisierbar ist. Die Anfertigung einer transnationalen Dokumentation wird als Produktergebnis erwartet.
Die finanzielle Unterstützung wird zur Zeit noch eruiert. Es bieten sich hier die Boschstiftung
( Junge Wege in Europa ) oder die EU-Bildungsprogramme Leonardo oder Comenius an. Der Start des Projektes
wird für das Schuljahr 2005/06 vorgesehen.
Grasse StD a. D.
Staatliche FOS/BOS Regensburg
Europa erleben - Europa gestalten
Das Schuljahr 2002/2003 wurde unter anderem von insgesamt drei Schüleraustauschprojekten
geprägt.
Alle Austauschprogramme standen unter dem Motto „Europa erleben - Europa gestalten“
und wollten sich bewusst von den rein touristischen Elementen abkoppeln. Dies wurde allein dadurch erreicht,
dass die Teilnehmer das jeweilige Gastland in den Familien erlebten. Hier konnten
sie Toleranz einüben, die sozialen und kulturellen Unterschiede feststellen, die wirtschaftlichen und politischen
Gegebenheiten abschätzen lernen. Persönliche Freundschaften wurden geknüpft. Bausteine zur Gestaltung eines
gemeinsamen Europas wurden zusammengetragen.
Im Jahresbericht 2001/2002 wurde schon über die dreiwöchige fachpraktische Ausbildung unserer Schüler aus
der Ausbildungsrichtung Sozialwesen in Prag mit Unterstützung unserer Partnerschule (Höhere Fachschule für
Sozialpädagogik) berichtet. Vom 23.09. bis 13.10.2003 hatten wir 10 Studierende unserer Prager Partnerschule
in Regensburg zu Gast. Auch hier ging es um die Durchführung eines dreiwöchigen Leonardoprogramms mit dem
Thema „ Die Arbeit des Sozialpädagogen mit risikobedrohten Jugendlichen“. Alle Studierende
unterlagen der Betreuung unserer Schule, da das Prager Leonardobüro eine Betreuung seitens der dortigen
Schule nicht genehmigte. Der Berichterstatter kann aber feststellen, dass die Arbeit mit den Studierenden
aus Prag äußerst erfreulich war.
Von folgenden Institutionen erhielten wir Unterstützung für die Durchführung des Programms in Regensburg:
Stadt München: Migrationsbereich (minderjährige Straßenkinder)
Regierung der Oberpfalz: Projekt Jana (Betreuung der jugendlichen Prostituierten im grenznahen Raum)
Arbeitnehmer Regensburg: Pädagogische Betreuung der ausländischen Kinder
Jugendamt der Stadt Pfronten: Ländliche offene Jugendarbeit
Evangelische Kirche Regensburg: Asylantenbetreuung
Katholische Jugendfürsorge: Lernwerkstatt arbeitsloser Jugendlicher und Behindertenausbildung
Lebenshilfe e.V.: Eingliederung Behinderter in den Arbeitsprozess
Frauenzentrum Regensburg: Junge Frauen in Krisensituationen
Stadt Regensburg: Sucht, Gewalt, Obhutmaßnahmen und offene Jugendarbeit-Empfang durch die Stadt im Rathaus durch Herrn Hottner.
Von beiden Einsätzen in Prag bzw. in Regensburg wurde ein Deutsch-Tschechischer- Abschlussbericht angefertigt.
Die Teilnehmer beider Nationen waren von den Programmen in Prag und Regensburg sehr angetan. Symptomatisch für
die Gestaltung eines gemeinsamen Europas sei hier die Bereitschaft einer Studentin aus Prag genannt, am
Projekt Jana der Regierung der Oberpfalz in Prag mitzuarbeiten. Neben der fachpraktischen Ausbildung erhielten
die Prager Deutschunterricht durch Frau Dippel. Unterstützend war auch Frau Luttner tätig. Landeskundliche
Ausflüge wurden durchgeführt. Vom 22.03. bis 02.04.03 besuchten uns Schüler unserer römischen Partnerschule
hier in Regensburg. Der Gegenbesuch der Regensburger aus den Klassen 11S und 11W fand vom 25.04. bis 07.05.
in Rom statt. Besonderer Dank gilt hier wiederum Herrn Prof. Maccarone und Frau Roswitha Volkmann, die
selbstlos diesen Austausch tatkräftig unterstützten. Ebenfalls Frau Dippel war hier mit im vollen Einsatz.
Der Schwerpunkt dieses Austauschprogramms war neben der Sprachvermittlung und der Landeskunde das Aufzeigen
der kulturhistorischen Zusammenhänge zwischen Rom und Regensburg. Es wurde in Form von Besichtigungen und
Unterweisungen ein Bogen von den Etruskern über die Römer in die heutige Zeit geschlagen. Überraschend für
die Schüler war, dass der Gründer Regensburgs als Standbild in Rom auf dem Capitol zu bewundern war. Sie
erfuhren, dass die europäischen Verträge in Rom unterzeichnet wurden.
Ferner wurden intensiv das italienische und deutsche Familienleben erlebt. Der deutschen Planung stand die
Improvisationsgabe der Römer gegenüber. Viele Freundschaften wurden geschaffen.
Dieses Programm musste von den Teilnehmern selbst finanziert werden.
Vom 03.05. bis 14.05.03 weilten 9 Teilnehmer aus den Klassen 11T und 11W in Cegléd (Ungarn) bei der dortigen
Partnerschule (Fachoberschule für Informatik) in der Nähe von Budapest. Im Februar wurde das Wiederaufleben der 1999
gestarteten Partnerschaft durch einen Besuch von Herrn Hottner, Herrn Novak und Herrn Grasse vorbereitet. Die Stadt
Cegléd hatte hierzu eingeladen. Auch dieser Besuch im Mai musste von den Teilnehmern finanziert werden.
Der Schwerpunkt dieses Projektes lag neben Betriebserkundungen, und einem Besuch in Budapest in der schulischen
Arbeit. Die Regensburger Schüler lernten das ungarische Schulwesen kennen, einschließlich der Sprachvermittlung
in Ungarisch. Unsere Schüler bereiteten die Abiturienten in Form von Kommunikationsübungen auf die mündlichen
Gruppenprüfungen in Deutsch vor. In anderen Fächern wurde der Unterricht besucht. Regelmäßig konnte in den gut
ausgestatteten Computerräumen gearbeitet werden. Herr Grasse betreute mit vier Kolleginnen aus der
Cegléder Schule unsere Schüler.
Die Betriebsbesichtigungen erfolgten bei deutschen Firmen (Laing und Eupec). Die Schüler konnten durch den deutschen
Standortleiter bei der Fa. Eupec hautnah erfahren, wie die Globalisierung schnell zu einem beruflichen Einsatz ins
Ausland führen kann.Die Firma Eupec wird durch Vermittlung von Herrn Grasse der Partnerschule in Cegléd ein
Videokonferenzsystem sponsern. In naher Zukunft sind gemeinsame Unterrichtsprojekte per Videokonferenz zwischen den
Schulen geplant (Deutschunterricht oder Unterricht in Informatik).
Besonders gelobt wurde die herzliche Gastfreundschaft in den ungarischen Familien. Weite Ausflüge in die ungarische
Landschaft gestalteten den Familienaufenthalt abwechslungsreich. Viele Freundschaften entstanden. In den Sommerferien
wollen einige Regensburger Teilnehmer wieder nach Cegléd fahren. Im Herbst erwarten wir die Partner in Regensburg.
Hierzu benötigen wir etwa noch 6 Familien für eine Aufnahme der ungarischen Schüler. Vorher wird die Stadt
Regensburg Cegléder Vertreter zur Vorbereitung einladen.
Die Regensburger Schüler bewerteten diesen Aufenthalt positiv und fanden diese Austauschprogramme für einen
reibungslosen Übergang von Ungarn in die EU für unbedingt notwendig.
gez. Hartwig Grasse, Studiendirektor
Bericht über den Schüleraustausch nach Cegléd / Ungarn vom 03.05.03 – 14.05.03
Nach einer 7-stündigen Zugfahrt wurden wir am Südbahnhof von Budapest herzlich von unseren ungarischen
Austauschschülern empfangen. Während der Busfahrt nach Monor und dem anschließendem Abendessen konnten wir die
ersten Kontakte mit den Ungarn knüpfen. Danach ging es zu den jeweiligen Gastfamilien. Den darauf folgenden
Sonntag verbrachte jeder bei den Familien und am Nachmittag trafen wir uns alle zum Pizzaessen.
Montag Morgen wurden wir in der Schule von dem Direktor begrüßt und durch die Schule geführt. Anschließend
verbrachten wir den Vormittag mit Abiturienten, um ihnen bei der mündlichen Deutschprüfung zu helfen.
Nach dem Mittagessen in der Schulkantine durften wir im Computersaal im Internet surfen. Abends trafen wir
uns zum gemütlichen Beisammensein.
Dienstag früh trafen wir uns vor der Schule und fuhren mit dem Bus zur Firma LAING zur Betriebsbesichtigung.
Nach dem Empfang und der Vorstellung der Firma wurden wir durch die Firmenräume und die Produktionsstätte geführt.
Als Präsent bekam jeder ein LAING T-Shirt.
Den Nachmittag verbrachten wir mit unseren Gastschülern in Cegléd.
Bei schönem Sonnenschein fuhren wir am nächsten Tag nach Budapest. Nach der Ankunft besichtigten wir zuerst den
Heldenplatz, dann fuhren wir durch die berühmte Andrassy-Straße und an der Oper vorbei. Nach einem längerem
Fußweg erreichten wir die Budaer Burg. Von dort aus gingen wir zur Matthiaskirche und Fischer Bastei. Später ging
es weiter zu Fuß in die Innenstadt ins „Mammut-Einkaufszentrum“, wo wir uns den Bauch voll schlugen
und bummelten.
Donnerstags ging es wieder zu einer Betriebsbesichtigung. Diesmal zur Tochterfirma von Infineon, EUPEC. Der kfm.
Geschäftsführer, Herr Tusche, weihte uns in die Firmengeschichte, die Produktreihe und die ungarischen
Arbeitsverhältnisse ein. Nach diesem interessanten Vortrag wurden wir durch den Betrieb geführt und konnten die
Produktion und das Lager besichtigen. Nach dem Mittagessen in der Schulmensa hatten wir die ersten ungarischen
Sprachstunden bei Frau Lutz. Leider erwies sich dieser Unterricht als sehr mühsam, da diese Lehrerin kein Deutsch
und Englisch konnte. Somit wurde uns alles mit „Händen und Füßen“ erklärt. Den restlichen Tag
verbrachten wir wieder mit unseren ungarischen Gastgebern.
Am darauf folgenden Freitag hatten wir vormittags Unterricht in der Schule und machten im Deutschunterricht in
einer 9. Klasse mit. Das Mittagessen haben wir wie immer in der Mensa eingenommen. Am Nachmittag hatten wir
unsere letzten beiden Ungarischstunden. Ab 17 Uhr fand die Abschlussfeier der Abiturienten statt, wo wir
als Ehrengäste empfangen wurden. Abends erkundeten wir abermals das Nachtleben in Cegléd.
Das Wochenende wurde im Kreis der Familie verbracht, beispielsweise mit Schwimmen oder anderen Ausflügen.
Montag morgen trafen wir uns alle zum gemeinsamen Frühstück um anschließend nach Tapioszentmarton zum
„Kincsem“ Reitpark zu fahren. Dort besichtigten wir den Reitstall, das Schwimmbad und das
Reitmuseum. Auf einem esoterischen Energiehügel „Atilla“ konnte man neue Energie tanken, was
Herr Grasse gleich nutzte. Nach einer sehr faszinierenden Reitshow fuhren wir müde nach Hause zurück.
Den letzten Tag verbrachten wir nochmals mit der Familie unserer ungarischen Gastschüler und am Abend
gingen wir geschlossen zur Abschiedsfeier in eine Pizzeria. Bevor wir von unseren Gasteltern abgeholt
wurden, bedankten wir uns mit großen Blumensträußen bei den Lehrerinnen, Edit Csako, Judit Cristman,
Gabriella Fenyi und Frau Horváth, die uns die 10 Tage liebevoll betreut haben.
Am Mittwoch, den 14. Mai mussten wir uns leider von Cegléd und unseren Gastfamilien verabschieden und
traten unsere 7-stündige Zugfahrt an, die wir fast verpasst hätten.
Für die erfahrungsreichen und tollen 10 Tage möchten wir uns ganz herzlich bei Herrn Grasse, unserer
ungarischen Partnerschule und allen Beteiligten bedanken.
gez. Simon, Li-Ji, Jakob, Bernhard, Julia, Anja und Roman (F11T4 und F11W2)
Bericht vom Schüleraustausch 2003 in Rom
Treffpunkt Piazza Bologna
Am Freitag, den 25.04. sind Herr Grasse, Frau Volkmann und wir gegen 19.00 Uhr nach Rom aufgebrochen.
Insgesamt waren wir zehn Personen und so konnten wir im Zug in zwei Abteilungen untergebracht werden, um
so die Nacht im Zug zu verbringen.
Am nächsten Morgen sind wir um 8.20 Uhr angekommen, wo wir von unseren Gastfamilien am Bahnsteig begrüßt
wurden. Nach der Begrüßung und Zuteilung der Familien trennten sich vorerst mal unsere Wege und wir fuhren
nach Hause, um uns ein bisschen einzuleben und den Rest der Familie kennen zu lernen. Doch schon am
Nachmittag trafen wir uns an der Piazza di Spagna zu einem gemeinsamen Stadtrundgang. Gegen 20.00 Uhr
fuhren wir jedoch wieder nach Hause, da wir alle von der Reise noch sehr erschöpft waren.
Den nächsten Tag hatten wir zur freien Verfügung und so nutzten die meisten von uns die Zeit dazu die
Familien besser kennenzulernen. Am Abend trafen sich dann alle gemeinsam wieder an der Piazza di Spagna.
Schon am nächsten Tag, am Montag, den 28.04. begann für uns Deutsche die Schule und so mussten wir alle
pünktlich um 8.00 Uhr an der Piazza Dalmacia vor dem Schuleingang sein. Von dort aus brachen wir zum
Colosseum, Capitol und Forum Romano auf, wo wir durch die Besichtigung und die Führung von Frau Volkmann und
Herrn Grasse sehr viel über die Geschichte von Rom erfuhren. Der Gründer Regensburgs wurde als Standbild auf
dem Capitol bewundert. Gegen 19.00 Uhr beendeten wir den Rundgang und so trennten sich unsere Wege vorerst,
da wir alle nach Hause gingen, um dort gemeinsam mit der Gastfamilie zu Abend zu essen. Später gingen wir zu
unserem Treffpunkt, der diesmal die Piazza Bologna war.
Am darauf folgenden Tag, der Höchsttemperaturen versprach, fuhren wir nach Ostia Antica, dem früheren Hafen
von Rom. Es war sehr interessant zu erfahren, wie die Römer damals lebten. Gegen 13.00 Uhr gingen wir, so wie
es verabredet war, zum Strand, um uns von der Sonne braten zu lassen. Wir hatten sehr viel Spaß beim
„Plantschen“ im Meer, auch wenn das Wasser nicht besonders warm gewesen ist.
Der Mittwoch wurde wohl zum aufregendsten Tag für uns, besonders für die Mädchen, da wir zu einer Predigt des
Papstes im St. Petersdom gingen. Es war ein unbeschreibliches Gefühl Papst Johannes Paul II aus nur ein paar
Meter Entfernung zu sehen. Den Abend verbrachten wir alle gemeinsam in einem Disco-Pub, der sehr feucht
fröhlich ausging. Außerdem hatten wir hier die Gelegenheit die Italiener näher kennen zu lernen.
Nach dem gestrigen anstrengenden Tag und der fast ebenso anstrengenden Nacht, wurde heute am 01. Mai erst mal
richtig ausgeschlafen. Am 01. Mai ist auch in Italien „Tag der Arbeit“ und somit Feiertag. Es waren
in der ganzen Stadt Feste, Märkte und Konzerte. Das Problem dabei war nur, dass am Tag der Arbeit die
öffentlichen Verkehrsmittel nicht fuhren. So musste jeder mit dem Auto, dem Roller oder auch zu Fuß durch
die Stadt. Auch unsere Gruppe, die sich am Abend fast geschlossen am allgemeinen Treffpunkt
„Piazza Bologna“ traf. Dort wurde dann das weitere Programm beschlossen, das in diesem Fall
„Zusammensitzen an der Piazza Bologna“ hieß. Dieser Abend dauerte für die meisten allerdings nicht
allzu lange, denn am nächsten Tag hieß es wieder aufstehen zu neuen Erkundungstouren! Ziel der heutigen Route
waren die Etruskerstädte und –gräber in Cerveteri, Civita Vecchia und Tarquinia. Zum Mittagessen gab es
Pasta im Ferienwohnsitz in Vetralla von Professore Maccarone. Mit dem Bus ging es dann wieder zurück in
Richtung Cerveteri,wo sich Thermalbäder befinden. Hier wurde ein kleiner Stop zum Baden eingelegt, bevor es
wieder zurück zur Piazza Dalmazia nach Rom ging. Am späteren Abend traf sich fast wieder die ganze Gruppe,
diesmal in der Diskothek „Alpheus“ in Rom! In fünf verschiedenen Areas wurde jede Menge Musik
aufgelegt. Es reichte von einer Live-Band, Black-Music über Charts bis hin zur rein italienischen Musik. Auch
heute gingen wir sehr „früh“ ins Bett. Am Samstag, nach dem Ausschlafen, war wie immer Treffpunkt
Piazza Bologna, um Näheres auszumachen. Es wurde fast einstimmig von uns beschlossen, dass wir an diesem Abend
zusammen an der Piazza Bologna bleiben. Allerdings ging das Ganze nicht nur mit Orangensaft und Cola ab. Kurz
gesagt, wir machten die Nacht zum Tag!
Am Sonntag war erst am Abend Treffpunkt an der Piazza. Da alle ziemlich fertig waren, dauerte dieser Aufenthalt
nicht ganz so lange wie die Tage zuvor. Außerdem war am Montag morgen wieder in aller Frühe Treffpunkt an
der Schule in der Via Novara. Am Morgen hatten wir fast zwei Stunden Sprachkurs und danach fuhren wir mit
dem Bus, um uns kleine Katakomben anzusehen. Dort wurden uns die Gräber gezeigt und erklärt, z. B. was den
Toten mit ins Grab gegeben wurde, oder was der Unterschied zwischen den „allgemeinen“ und den
„privaten“ Gräbern ist. Am Nachmittag durften wir nochmals nach Ostia fahren, um uns in der
Sonne „braten“ zu lassen bzw. auch zu schwimmen. Da wir am Abend zusammen mit den
Austauschschülerinnen und teilweise auch ihren Eltern zum Abendessen verabredet waren, mussten wir den
Strand schon etwas früher verlassen. Erst um 21.30 Uhr waren die Tische in einem Restaurant in San
Giovanni für uns reserviert. Eine für uns ungewöhnliche, aber in Italien durchaus normale Zeit, das
Abendessen zu sich zu nehmen. Am eigentlich letzten Tag unseres Rom-Aufenthalts besichtigten wir noch den
Petersdom. Ein Teil der Gruppe fuhr mit dem Lift zur Kuppel hinauf, der Rest wartete unten. Aber wir gingen
gemeinsam ins Innere des Doms, wobei wir auch hier alle Freiheiten hatten, um das Bauwerk gründlich zu
besichtigen. Im Großen und Ganzen blieb die 8-köpfige Gruppe jedoch immer zusammen. Zur Mittagszeit gingen
wir dann doch getrennte Wege. Zum Shopping allerdings war die ganze Gruppe fast wieder zusammen. Am Abend
trafen wir uns zum letzten Mal an der Piazza Bologna, und ließen uns unsere Ferienstimmung durch den wieder
drohenden Unterricht in Regensburg nicht vermasseln. Diesmal waren alle verhältnismäßig früh zu Hause, da
am Mittwoch die Heimreise bevorstand. Reisebeginn war um kurz vor acht in der Früh. Treffpunkt am Bahnhof
„Roma Termini“ war um 07.15 Uhr, den allerdings nicht alle pünktlich erreichten. Aber die
13-stündige Heimreise quer durch Italien konnten wir gemeinsam antreten.
Um die Reiseroute noch kurz zu erläutern, der Zug hielt auf der Fahrt von Rom nach Regensburg an folgenden
Bahnhöfen: Florenz, Bologna, Mantova, Verona, Bozen, Innsbruck, München (umsteigen), Regensburg!
gez. Magdalena Kalinowski, und Stefanie Kreitczick (F11W1)
Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule







