Berufliche Oberschule Regensburg

Sie befinden sich hier: Schulleben Projekte Freies Schreiben


     Freies Schreiben     Das Elfchen     Die Bildgeschichte     Schreiben nach Geräuschen

Die Bildgeschichte

Bei der Bildgeschichte dient eine Zeichnung, ein Foto oder Ähnliches als Schreibanstoß. Die Aufgabe besteht darin, eine Geschichte zu dem Bild zu erfinden, wobei die literarische Gattung (Dramatik, Epik oder Lyrik) frei gewählt werden kann.

Als Schreibanstoß im Deutschunterricht der 11. Klassen wurde das unten stehende Bild ausgewählt.

Bilgeschichte

Die Schüler haben dazu folgende Texte verfasst:      Top Frog       und       Ich, der Held

Top Frog

(in Anlehnung an das mit der Klasse gelesene Drama Top Dogs von Urs Widmer)

Früher da war ich ein Top Frog, ein reicher Mann,
bis meine Arbeitslosigkeit begann.

Ich wurde gekündigt, einfach so,
und war deswegen nicht sehr froh.

Nun ließ ich es richtig krachen
und packte meine sieben Sachen,
um eine Reise zu machen.

Zu Fuß wollt ich nicht gehen
und ließ deswegen meine Schuhe stehen.

Ein Storch stakste durch das Geäst,
das kam mir gerade recht.

So sprang ich in dessen Rachen,
um ihn zu meinem Gefährten zu machen.

Jetzt wusste ich sicher, meine Reise ging in den Süden,
zu meinem besten Freund, dem Rüden.

Der Vogel drehte seine Kreise,
auf angenehme Weise.

Warme Lüfte, tropische Düfte,
das sind des Vogels Lüste.

Und bevor ich mich versah,
waren wir auch schon da.

Hurra, am Airport stand da,
mein treuer Freund mit seiner Polaroid!

Doch siehe da, ich kam mit meinem dicken Kopf
nicht aus des Vogels engem Kropf.

Nebst des Vogels Genuss,
kam des Rüdens Schuss.

Mit aller Müh und Kraft
hab ich’s aus des Storches Schnabel geschafft.

So lässt sich’s reisen,
zu billigen Preisen.

Noch heute ist’s mir nicht genehm,
wenn Leute dieses Foto sehen.

(Petra Vacula, Simon Dinnes, Denis Marek, Svenja Wiechert, F11W8)

nach oben

Ich, der Held

Alles begann an einem wundervollen Sommertag, die Vögel zwitscherten und mir war langweilig. Daher fragte ich meinen Freund Freddy, ob wir andere Gewässer erkunden sollten. Er war überwältigt von meiner Idee, also packten wir unsere sieben Sachen und machten uns auf die Suche nach einem anderen Teich. Wir hüpften durch Wälder und Wiesen und wurden auf unserem Weg von zwei Kindern gejagt. Puh, war das knapp! Wir konnten uns gerade noch hinter einem Stein verstecken! Wir sind einfach spitze, uns erwischt nie jemand!

Daraufhin beschlossen wir, erst einmal eine Pause einzulegen. Wir holten uns eine Froschlimonade zur Erfrischung. Das war vielleicht eine gute Limo, unsere beste Idee an diesem Tag!

Nach einem kleinen Nickerchen machten wir uns weiter auf den Weg. Nach gefühlten 100 Stunden sahen wir ihn: einen großen Teich, vor uns, in seiner vollen Pracht! Der Teich lag im Tal eines Berges zwischen Wäldern und Wiesen, Bäumen und Steinen. Wir waren ganz allein. Das bedeutete für uns, dass der Teich unser war!

Daraufhin erholten wir uns am Ufer und stießen mit einer kühlen Froschlimonade an, weil wir die Reise so gut überstanden hatten.

Plötzlich geschah etwas Unglaubliches: In der Mitte des Teiches sprang etwas heraus, wir wussten nicht, was es war. Also machte mein Kumpel den Vorschlag, hin zu schwimmen, um es uns genauer anzusehen. Gesagt, getan und schwupp waren wir mitten im Teich. Eine bildhübsche Kröte lag genau vor uns auf einem Stein. Man kann diesen Anblick nicht beschreiben, sie war unfassbar schön! Diese Haare, diese Figur, als würde ein Lichtstrahl auf einen Engel scheinen!

Plötzlich sahen wir einen vogelartigen Schatten. Riesengroß war das hässliche Vieh und es näherte sich immer schneller. Der Vogel wollte unsere wunderschöne Kröte fressen! Wir mussten handeln und zwar schnell! Ich konnte es nicht zulassen und sprang dem Vogel direkt in den Schnabel. Wie ekelig! Ich packte ihn am Hals und würgte ihn. Mein Freund holte währenddessen die Kamera und schoss ein Foto. Das war Freddys Art, mir zu helfen. So eine miese Kaulquappe! Der Storch bekam wegen meines festen Griffs einen Hustenanfall und spuckte mich direkt auf den Schoß meines Schwarms. Nun war ich ihr Held und der Storch machte sich aus dem Staub, um sich bei der Apotheke etwas gegen den Husten zu holen. Zur Feier des Tages tranken wir eine Limo. Wer hätte das gedacht!

(Annelie Faininger, Nhat Le Thien, Sophia Grambole, Marvin Nerb, F11W8)

nach oben

 Profil 21 QmbS SOR-SMC mehr zu SOR-SMC MINT Schullogo Regensburg